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BÄRENWALD Prishtina


Lange Jahre gab es im Kosovo keine Vorschriften für die Haltung von Braunbären. Alle privat gehaltenen Braunbären vegetieren bei Restaurants in kleinen Käfigen dahin und sollen Besucher anlocken. Diesen Missstand hat VIER PFOTEN der Regierung schon vor über zehn Jahren aufgezeigt.


Verbot der privaten Bärenhaltung im Kosovo

Als im November 2010 im Kosovo endlich das Verbot der privaten Bärenhaltung in Kraft trat, haben wir sofort reagiert und der Regierung unsere Unterstützung bei der tiergerechten Unterbringung der "Restaurant-Bären" angeboten. Den Recherchen unserer Experten zufolge, wurden zu diesem Zeitpunkt 15 Braunbären unter miserablen Bedingungen im Kosovo gehalten. Die Verhandlungen brachten schnell Erfolge: ein Vertrag wurde geschlossen, der VIER PFOTEN exklusiv zusichert, als einzige Organisation im Kosovo Braunbären halten zu dürfen. Ferner garantiert eine Vereinbarung mit der Hauptstadt Prishtina uns die kostenfreie Nutzung eines rund 16 Hektar großen Waldstücks.


Wertvolle Erfahrungen aus unseren Bärenprojekten in Deutschland, Österreich und Bulgarien sind in das Konzept des neuen BÄRENWALD Prishtina mit eingeflossen.

Die Bauarbeiten für ein Bärenhaus mit angrenzenden Außengehegen sind im vollen Gange und so gut wie fertig. In den kommenden Monaten werden weitere Großgehege mit Badeteichen und Winterhöhlen in Angriff genommen. Auch der Bau eines internationalen Tier- und Naturschutzzentrums ist geplant.


Kassandras Notrettung

Obwohl die Bauarbeiten noch andauern, konnten wir mit der Rettung der Bärin Kassandra nicht mehr warten. Sie lebte in einem winzigen Käfig direkt an einer Passstraße. Ihr Besitzer ließ sich immer seltener blicken und fütterte sie nur noch selten. Deshalb holten unsere Bärenexperten Kassandra aus ihrem 6m² kleinen Gefängnis und überführten sie in die bereits fertigen Innengehege des BÄRENWALD Prishtina. Die Beschlagnahmung der Bärin wurde vom kosovarischen Umweltministerium und der örtlichen Polizei geleitet und von Soldaten des internationalen Militärbündnisses Kosovo Force (KFOR) unterstützt.


Ein Leben hinter Gittern: Eingesperrt neben einem Restaurant vegetiert Kassandra in einem winzigen Käfig dahin – ohne Schutz vor Wind und Wetter oder den neugierigen Blicken der Gäste.
© VIER PFOTEN | Mihai Vasile

Bereits wenige Tage nach dem Transport hatte sich Kassandra gut von den Strapazen erholt. Auch im Kosovo war der Winter lang und Kassandra zog sich erst einmal in ihr frisches Strohbett zurück. Dort holte sie ein paar Wochen Winterruhe nach. In diesem Sommer wird Kassandra ihre neue Freiheit endlich voll und ganz genießen können, dann ist das großräumige Außengehege fertig.


Kassandra konnten wir bereits retten und in unsere Obhut nehmen, 14 Bären sollen noch folgen.


Zur Facebookseite vom Bärenwald Prishtina


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