VIER PFOTEN gratulieren dem Katalonischen Parlament zur Beendigung des grausamen Stierkampfes!
Tierfreunde in aller Welt feiern das katalonische Stierkampfverbot!
Am Mittwoch, den 28. Juli 2010 hat das Parlament in Barcelona mit 68 zu 55 Stimmen für ein Verbot des blutigen Spektakels gestimmt. Die Kampagne gegen den Stierkampf - mit den Menschen aus Katalonien an der Spitze der Bewegung - den viele als einen grausamen und unnötigen Teil spanischer Kultur ansehen, hat sich in den letzten Jahren intensiviert.
Es war das große Zittern, doch insgeheim haben Tierfreunde nicht nur darauf gehofft, sie waren zuversichtlich, dass es ein Sieg der Vernunft wird. Denn mit 70% Stierkampfgegnern allein in Spanien hat es in den letzten Jahren einen großen Meinungswandel gegeben. Die Ewiggestrigen sterben langsam, aber sicher aus. Eine fortschrittliche Generation, der Tier- und Menschenrechte wichtig sind, wächst unaufhaltsam heran. Und so wird es mit allen grausamen Traditionen, die der Unterhaltung dienen, früher oder später sein.
Der Stierkampf wird von einigen als Spaktakel, Sport oder Kunst gesehen. Jedoch fügt dieser blutige „Sport“ tausenden Tieren Jahr für Jahr immenses Leid und Schmerz zu. In den meisten Fällen kommt es sogar zum Tod. Jedes Jahr gibt es 3200 Stierkämfe und Festivals in Spanien. 13.300 Bullen werden hierbei in den offiziellen „Kämpfen“ getötet (das sind 36 Bullen jeden Tag!). Die inoffizielle Zahl wird drei mal so hoch geschätzt.
Das wichtigste ist aber, jetzt in dieser Feierstimmung nicht zu vergessen, dass dies nur der Anfang ist und der Druck und die Überzeugungsarbeit von uns allen nicht nachlassen darf! Es gibt verschiedenste Möglichkeiten für jeden von uns, dies zu tun – und jede einzelne Tat ist wichtig. Jede Zeitung freut sich über Leserbriefe, die zeigen, dass ein Thema die Leser bewegt. Und damit erreicht man oft Millionen. Jede Urlaubsdestination freut sich über Feedback von Touristen. Und die Reiseveranstalter und Reisebüros haben auch E-mail-Adressen.
Packen wir’s gemeinsam an – HEUTE!
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